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Persönlichkeitsentwicklung II – Wahrheit

Führungsstärke und Persönliche Kompetenz

Der Weg geht weiter – Wahrheit

Im ersten Schritt will ich mich mit meinen Stärken und Schwächen auseinander setzen und sie bewusst machen. Aber wie? 

Wichtig ist an der Stelle die innere Haltung mir selbst gegenüber. Bin ich mutig genug, wirklich meine eigene  Wahrheit über mich selbst sehen zu wollen? Traue ich mich, innerlich genau hinzusehen und auch tiefer zu gehen ohne auszuweichen oder davon zu laufen? Bin ich bereit, aus einer gewissen Vogelperspektive auf mich selbst zu schauen und wertfrei anzunehmen? 

Egal mit welchem Bereich meines Lebens ich beginne, es steht die Frage, was ist meine Wahrheit? Wer bin ich aktuell? Und wer will ich wirklich sein? 

Es geht an der Stelle nicht darum, sich selbst zu geißeln oder schlecht zu machen, sondern vielmehr darum zu Erkennen mit einer gewissen Neugier, mir selbst gegenüber. Sozusagen mit dieser Inneren Haltung von: „Aha, das bin ich also.“ oder „Aha, das bin ich jetzt.“ 

Es geht auch nicht darum, sich selbst blind schöner, schlanker oder attraktiver zu machen. „Schau hin, schau nicht weg.“ hat ein Lehrer von mir immer gesagt und diesen Leitsatz will ich weitergeben auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung. 

Ich schau auf meine Herkunft:
Wo bin ich geboren? Unter welchen Umständen? 
Wer sind oder waren meine Eltern? 
Wie haben sie mich behandelt? 
Wie hat sich das angefühlt? 
Was hat das mit mir gemacht? 
Woran erinnere ich mich aus meiner Kindheit? Welche Sätze, Bilder, Szenen sind in meinem Gedächtnis gespeichert? 

„Aha, das ist da also.“ – Mehr nicht. Keine Opferhaltung, kein Verdrängen, kein Ignorieren. Sondern Aha, ok und atmen, schauen, atmen, schauen. 

Vielleicht kommen Emotionen hoch, ok. 
Gefühle werden ausgelöst, vielleicht werde ich wütend, traurig, kalt, heiß oder was auch immer. Wichtig ist, dass ich den Mut aufbringe, meine eigene Wahrheit, und an der Stelle ist es die Wahrheit über meine Vergangenheit, anzunehmen, so wie sie war und wie sie jetzt ist in meinem Kopf. 

Danach kann ich im zweiten Schritt die Frage stellen, kann ich trotz der Emotionen oder Gefühle in der Beobachter-Perspektive bleiben ohne wegzuschauen?Nein? Nicht schlimm, dann ist das jetzt so und ich danke mir selbst, dass ich es wahrgenommen habe, dass ich es nicht kann. Dann mache ich zu einem späteren Zeitpunkt weiter, wie gesagt, viele kleine Schritte sind besser als ein Riesensprung, der nie gelingt. 

Ja? Wunderbar, denn dann kann ich es auch schaffen, meine Perspektive zu ändern und mir aktiv Fragen zu stellen wie: 

  • Was ist das Positive aus all dem? 
  • Welche positiven Eigenschaften hat das Erfahrene in mir mit sich gebracht? 
  • Welche Stärken, welche Kräfte sind in mir daraus erwachsen? 
  • Was kann ich heute deshalb besonders gut?  
  • Wie hat es sich auf meine Leidenschaft, auf mein inneres Feuer ausgewirkt? 

Wenn es mir gelingt auf solche und ähnliche Fragen dort Antworten zu finden, dann schalten sich im Gehirn neue synaptische Verknüpfungen, die Energie in meinem Gehirn fließt in neuen Bahnen, ich ändere etwas in mir, es geschieht Transformation!
Wichtig, habe ich neue Sätze und Sichtweisen gefunden, muss ich sie über eine gewisse Zeit aktiv in meinem Bewusstsein halten, damit sie sich verinnerlichen. 

Gehen Sie Ihren Weg weiter mit kleinen Schritten: Kleine Verhaltensänderungen fallen leichter und verändern in der Summe im Laufe der Zeit doch das gesamte Verhaltensrepertoire und somit nach und nach die Persönlichkeit.

Weitere Informationen, Fragen, Meinungen und Unterstützung zum Thema Persönlichkeitsentwicklung demnächst wieder hier in diesem Blog, auf www.so-ham-business-coaching.de oder per Mail und Telefon.

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